Störungen der Grobmotorik im Kindesalter

Förderung der Grobmotorik in Northeim

 

Was versteht man unter Grobmotorik ?

Als Grobmotorik bezeichnet man Bewegungsabläufe des Körpers, welche der Gesamtbewegung  dienen. ( z.B. Hüpfen, Laufen, Springen, Balancieren, Rennen )

Die Grobmotorik bezieht sich auf den Rumpf, die Beine, die Arme und den Kopf.

 

Um grobmotorisch geschickt zu , ist das Zusammenspiel verschiedener Sinne und Faktoren wichtig:

Körperwahrnehmung

Muskeltonus (Muskelspannung)

Körperkoordination

Gleichgewicht

Reaktionsfähigkeit

Mögliche Hinweise auf eine Störung in der motorischen Entwicklung

Das Kind lernt z.B. nur sehr langsam krabbeln, gehen, hüpfen und Treppensteigen

Das Kind ist unsicher und ängstlich z.B. auf dem Spielplatz

Das Kind fällt oft, eckt an oder schmeißt Dinge unbeabsichtigt um

Störung der motorischen Entwicklung können auch zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Durch die Unsicherheiten entwickeln die Kinder oft ein mangelndes Selbstwertgefühl, Angst oder Aggressivität.

Ergotherapie in Northeim bei Auffälligkeiten in der Grobmotorik

Zu Beginn der Behandlung erfolgt die Testung der motorischen Fähigkeiten mittels eines " Motoriktests" . Dieser Test hat Normwerte und lässt so vorhandene Defizite altersspezifisch  erkennen. Zur Überprüfung der verschiedenen Wahrnehmungsbereiche wird oft  die sensorischen Integrationsfähigkeit überprüft. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Überprüfung der neuromotorischen Reife anhand persistierender frühkindlicher Reflexe.